Kompilieren mit Q3map2 und Q3Map2Build

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Kompilieren mit Q3map2 und Q3Map2Build

In general. Tags: q3map2. By Darth Arth (Artur L.).

Voraussetzungen

Vorbereitung

Entpacke Q3Map2build und die aktuelle Version von Q3Map2 in einen Ordner deiner Wahl.

Starte dann Q3Map2build.

Konfiguration

Als nächstes müssen einige Einstellungen festgelegt werden.

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Unter Game executable location muss der vollständiger Pfad zu der jk2sp.exe oder jk2mp.exe angegeben werden, ja nach dem, welche Art von Maps du erstellst. Diese Einstellung ist wichtig, falls du deine Map nach dem Kompilieren direkt ausprobieren möchtest.

Unter Q3Map2.exe location wird angegeben, wo die q3map2.exe zu finden ist.

Bspc.exe location kann leer gelassen werden.

Unter Game muss jk2 angegeben werden, nicht jkii, wie fälschlicherweise in der Beschriftung des Eingabe-Feldes sichtbar.

Dann auf Save klicken.

Jetzt sollten die "Logging Options" festgeleget werden.

Logging bedeutet "Protokollieren", das heißt, dass alle Meldungen während des Kompilier-Vorgangs aufgezeichnet werden.

Dies ist vor allem bei Fehlersuche sehr wichtig!

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Klicke auf Logging Options.

Unter Log Directory sollte der Ordner angegeben werden, in dem die Kompilier-Protokolle (log-files) gespeichert werden sollen.

Die restlichen Einstellungen sollten in dieser Dialogbox unverändert bleiben.

Dann auf Save klicken.

Jetzt noch unter Options das Häckchen bei Use Logging einschalten.

Wenn man möchte, dass die Map nach dem Kompilieren direkt im Game getestet wird, kann man auch ein Häckchen bei Play after build setzten.

Diese Option ist jedoch unter Umständen nicht sinnvoll, vor allem, wenn man während des Kompilierens andere Arbeiten ausführt, da die Gefahr besteht, dass man dadurch in einer wichtigen Tätigkeit unterbrochen wird, was manchmal auch zu Datenverlust führen kann.

Kompilier-Einstellungen

Als nächstes sollten noch ein paar Einstellungen zum Kompiliervorgang vorgenommen werden.

Bitte bei BSP, VIS, LIGHT von Normal auf Custom umstellen und überall das Häckchen bei Pause herausnehmen.

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Bei den Einzelnen Kompilierschritten sollten die Einstellungen wie folgt aussehen:

Bei BSP bitte -meta und -v einstellen.

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Bei VIS bitte -fast und -v einstellen.

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Bei LIGHT bitte -fast und -v einstellen.

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Diese Einstellungen entsprechen dem FastVis (1/2) Kompiliervorgang, welcher am besten zum Testen von Maps geeignet ist.

Für Novis/Nolight sollte man VIS und LIGHT auf None stellen (z.B. bei LEAK-Suche).

Für eine FullVis Kompilierung sollte bei VIS und LIGHT der Parameter -fast ausgeschaltet werden.

Bitte beachten, dass eine FullVis Kompilierung von mehreren Stunden bis zu mehreren Tagen dauern kann, je nach Komplexität und Größe einer Map.

Für weitere Optionen und Parameter zum dem Kompilier-Vorgang bitte die Q3map2-Dokumentation konsultieren.

Kompilieren

Sind alle Einstellungen korrekt, werden unter Maps alle .map-Dateien angezeigt.

Jetzt kann man die gewünschte Map auswählen und mit einem Klick auf Build kompilieren.

Unter Logging Info erscheint dann: Status: connected (127.0.0.1), mapname.log.

Hier kann man jede Zeit (auch während des Kompilierens) auf View klicken und sich den aktuellen Stand der Log-Datei anzeigen lassen (wichtig bei Fehlersuche).

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Achtung: Leider hat Q3map2build einen kleinen Bug. Nach dem Kompiliervorgang muss das Programm beendet werden, denn sonst wird beim nächsten Kompilieren die Log-Datei nicht erstellt. Das heißt, man muss vor jeder Kompilierung das Programm neu starten, was aber nur unwesentlich die Funktionalität des sehr guten Tools beeinträchtigt.

Tips

Speichere deine Maps öffters unter einen neuen Versions-Namen, so dass du im Fall eines schwerwiegenden Fehlers auf die letzte funktionsfähige Version zugreifen kannst.

Nutze bei Q3map2 nur die Optionen und Parameter, deren Funktionalität dir völlig klar ist, ansonsten sind unerwünschte Effekte, Große BSP-Dateien und lange Kompilierzeiten angesagt.

Kompiliere deine Maps regelmäßig und kontrolliere genau die Log-Dateien, um rechtzeitig Fehler zu entdecken und beheben zu können. Ansammlungen von Fehlern sind schwer zu korrigieren und kosten viel Zeit und Nerven. Unter Umständen kann die Map sogar unbrauchbar werden.